Fast 400 Mitarbeiter sollen entlassen werden

wochenblatt.pl 4 godzin temu

Die Commerzbank hat den Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen, vor allem in Deutschland, angekündigt. Zu den Plänen gehört auch die Streichung von 3.900 Vollzeitstellen bis 2028, teilte die Commerzbank am 13. Februar mit.

Das Kreditinstitut begründete dies mit „Effizienzgewinnen durch Digitalisierung“ und „verstärkter Nutzung internationaler Standorte“. In anderen „ausgewählten“ Bereichen, wie z.B. den Auslandstöchtern, werde die Zahl der Mitarbeiter erhöht, so dass die Zahl der Vollzeitkräfte weltweit „weitgehend konstant bei 36.700 Vollzeitkräften’ bleiben wird.“

Commerzbank in Frankfurt am Main. Foto: Commerzbank AG/Wikipedia

Die Commerzbank setzt mit dem Personalabbau auf den „demografischen Wandel“, heißt es in der Mitteilung. „Die konkrete Ausgestaltung der Personalmaßnahmen wird in Kürze Gegenstand von Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern sein“, betont die Commerzbank-Leitung. Anzumerken ist auch, dass die Commerzbank im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 2,68 Milliarden Euro erwirtschaftet hat. Erwähnenswert ist zudem, dass die italienische Großbank Unicredit, die ihren Anteil an der Commerzbank schrittweise auf 28 Prozent aufgestockt hat, nun eine Komplettübernahme anstrebt! Die Unternehmensleitung und die Arbeitnehmervertreter der Commerzbank lehnen dies entschieden ab. Auch die deutsche Bundesregierung hat die „unfreundlichen Methoden“ der italienischen Bank kritisiert und ihr Verhalten als „eigenartig und unangemessen“ bezeichnet.

Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 2,68 Milliarden Euro verzeichnet.

Die Unicredit hat durch den Kauf von Aktien den Bund als größten Einzelaktionär der Commerzbank abgelöst. Der nun angeordnete Sparkurs soll die deutsche Bank vor einer Übernahme durch Unicredit schützen.

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